Forschungsgruppe Innovationsexzellenz

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House of Innovation Excellence ist ein Konzeptioneller Ansatz zur Erklärung von Innovationserfolg. Die Basis, bilden die Unternehmensressourcen und Fähigkeiten wie Organisation, Kultur (Werte, Normen, etc.), Führung (Anreize, Kontrolle) sowie regionale Standortfaktoren. Diese ermöglichen den auf der nächsten Ebene ablaufenden Innovationsprozess, der aus den Phasen Ideenmanagement, Innovationsentwicklung und Vermarktung besteht. Das Dach, der Innovationserfolg als Ergebnis der zugrunde liegenden Aktivitäten und Erfolgsfaktoren, sichert langfristige Wettbewerbsvorteile und den dauerhaften Fortbestand des Unternehmens.

House of Innovation

Der IHK InnoMonitor basiert auf dem von der Forschungsgruppe Innovationsexzellenz entwickelten „House of Innovation Excellence“. Dieser konzeptionelle Ansatz umfasst drei zentrale Ebenen:

  1. Auf der ersten Ebene wird der Innovationserfolg als Ergebnis der zugrunde liegenden Erfolgsfaktoren, die im Innovationsprozess und in den verfügbaren Ressourcen zu verorten sind, dargestellt.
  2. Auf der zweiten Ebene ist der Innovationsprozess in drei aufeinander folgende Prozessphasen, beginnend mit dem Ideenmanagement über die Innovationsentwicklung bis zur Innovationsvermarktung, dargestellt.
  3. Die dritte Ebene der Ressourcen (im weiteren Sinne) umfasst die Organisation, Kultur, Führung sowie situative (regionale) Faktoren. Diese haben sowohl eine direkte sowie indirekte Wirkung auf den Innovationserfolg, die es zu ermitteln gilt.

Auf der wissenschaftlichen Seite erhoffen sich Jan-Philipp Büchler und Axel Faix aus ihrer Untersuchung neue Impulse für die Innovations- und insbesondere für die Standorttheorie. Möglicherweise geben die Daten nicht nur Hinweise darauf, unter welchen Bedingungen und zu welchem Zeitpunkt eines Prozesses Innovationserfolge eintreten, sondern auch darüber, inwieweit sich dieser Erfolg auf Standortfaktoren zurückführen lässt. Dieser regionale Ansatz sei in der wissenschaftlichen Szene bislang unterbelichtet, erklärt Faix, „was unser Projekt ein stückweit einzigartig macht in der Forschungslandschaft.“